Der Dresdner Körperbildfragebogen (DKB-35; Thiel 2007) ist ein neu entwickeltes, mehrdimensionales Selbsteinschätzungsverfahren zur Erfassung des Körperbilds. Der Fragebogen besteht aus mit 35 Aussagen, die fünf Komponenten der Einstellungen zum eigenen Körper erfassen: Selbstakzeptanz, Vitalität, Körperkontakt, Sexualität, Körper und Selbstwert.
In einer Vorstudie (Pöhlmann & Joraschky, 2005) wurden eine gemeinsame Dimensionsanalyse von drei häufig eingesetzten deutschsprachigen Körperbildfragebögen – die Frankfurter Körperkonzeptskalen (FKKS, Deusinger, 1998), der Fragebogen zur ewertung des eigenen Körpers (FBeK, Brähler, Strauß, Hessel & Schumacher, 2000; Strauß & Richter-Appelt, 1996) sowie der Fragebogen zum Körperbild (FBK-20, Clement & Löwe, 1994) — durchgeführt. Auf der Basis des Itempools dieser drei Selbsteinschätzungsinstrumente, die insgesamt 103 Aussagen über Einstellungen zum
eigenen Körper enthalten, wurden faktorenanalytisch sieben voneinander unabhängige aktoren identifiziert: Attraktivität, Vitalität, Sexualität, Körperkontakt, Körperhaltung, Erotik sowie Aussehen und Wohlbefinden. Auf der Basis der in der Voruntersuchung identifizierten Dimensionen wurden neue Items formuliert, um einen neuen mehrdimensionalen Körperbildfragebogen zu entwickeln.
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